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The way to a man's heart...
Szenen-Informationen
Charaktere Theo James » Danna Paola
Datum 13.01.2018
Ort Malibu / California
Tageszeit abends
#16
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Danna konnte sich ein lautes Lachen nicht verkneifen als sie hörte wie Theo sie als Ma´am bezeichnet. Damit hatte sie nicht gerechnet aber sie könnte sich daran gewöhnen, dies öfters von Theo zu hören. Besonders mit seiner tiefen Stimme und seinem britischen Akzent klang dies sehr verführerisch.

Danna stellte das Blech mit den Kartoffeln in den vorgeheizten Backofen, bevor sie sich Theo wieder zu fand. Theo hatte gerade eine weitere Portion Fischfilet frittiert, während Danna den Schauspieler doch sehr offensichtlich gemustert hatte. Sie hatte die Flecken von der Mehlschlacht auf seinem Oberteil entdeckt und hatte schnell einen Waschlappen mit ein wenig Wasser nass gemacht. Diesen hielt sie Theo hin und fragte ihn ob sie ihm dabei nicht behilflich seien konnte.

Sie lachte als sie die Frage von Theo vernahm. „Tja, du darfst es gerne auch selbst erledigen. Also den Waschlappen selbst in die Hand nehmen und dich von den Mehlflecken auf deinem Shirt befreien.“, meinte sie nur trocken und legte dem Schauspieler den Waschlappen auf die Schulter.

„Oh du kannst dir diesen unschuldigen Gesichtsausdruck sparen. Ich weiß doch, dass du selbst möchtest, dass du nach dem Kochen die Hüllen fallen lassen willst. Dies steht förmlich auf deiner Stirn geschrieben.“, meinte sie nur grinsend. „Aber ja, ich möchte später noch auf dein Angebot zurück kommen. Jedoch sind wir noch am Kochen und sitzen noch nicht am Tisch um zu essen. Da darfst du gerne deine Hüllen fallen lassen.“, schmunzelte Danna nur.

Danna ging wieder zum Backofen und sah nach dem Pommes. Eher gesagt, den Kartoffeln, welche irgendwann mal Pommes werden sollten. Sie öffnete kurz den Ofen und blickte kurz in den Ofen. Ja, die Pommes würden noch was Zeit brauchen, bis diese fertig waren. „Übrigens...“, begann Danna und drehte sich zu Theo um. „Was ist dein Lieblingsfilm?“, fragte sie den Schauspieler. „Ich kann dir verraten, dass ich Harry Potter über alles liebe. Man könnte behaupten, dass ich ein Potterhead bin.“, gab sie ehrlich zu und war nun gespannt, was Theos Antwort sei.

Aber eigentlich war dies nicht ihre eigentliche Frage gewesen. Eigentlich wollte sie fragen, wie es seien konnte, wie jemand wie Theo Single seien konnte. Jedoch haderte sie daran, diese Frage zu stellen. Irgendwie befürchtete sie, dass sie mit dieser Frage die Stimmung kippen könnte und beide dann stillschweigend am Tisch saßen . Und dies war etwas, was sie gerade wirklich nicht haben wollte. Dafür war die Stimmung gerade viel zu schön.
#17
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Theo musste sich wirklich zusammenreißen, um das verräterische Zucken seiner Mundwinkel zu unterdrücken und seine Unschuldsmine aufrecht zu erhalten. Ebenso unterdrückte er zunächst den Impuls nach dem feuchten Waschlappen auf seiner Schulter zu greifen, auch wenn das Wasser aus diesem bereits spürbar in den Stoff seines Shirts zog. Aber offensichtlich schien Danna es erst zu meinen, dass er sich auch selbst um seine Klamotten kümmern konnte, denn sie machte keine Anstalten ihr Angebot zu wiederholen. Stattdessen verkündete sie mit einem breiten Grinsen, dass ihm seine Absichten regelrecht ins Gesicht geschrieben ständen.
Der junge Schauspieler konnte nun seinerseits ein Grinsen nicht mehr unterdrücken.


„Tja, damit hast du dann wohl die Ehre einen meiner geheimsten Spleens entdeckt zu haben…“, kommentierte Theo Dannas Worte noch immer grinsend und mit einer hochgezogenen Augenbraue. Wobei „geheim“ wohl nicht ganz zutreffend war, immerhin hatte er bei diesem einen Speeddate-Interview zu den Divergent Dreharbeiten vor ein paar Jahren auf die Frage, was er zuhause anzog, ein klares „nichts“ geantwortet. Gefolgt von der Robe plus einer Zigarre… naja, wer erwartete schon, dass bei solchen Interviews zu 100 Prozent ehrliche Angaben gemacht wurden. Wo blieb dann auch der Spaß? Es war viel amüsanter ein wenig mit seinem Gegenüber zu spielen und sich dessen Reaktionen anzuschauen.
Theo griff nun doch nach dem Waschlappen auf seiner inzwischen nassen Schulter und nahm diesen in die rechte Hand. Er hatte nicht wirklich Lust sich jetzt seinem Shirt zu widmen, immerhin musste er auch den Fisch im Auge behalten. Zu viel Ablenkung konnte nur ins Auge gehen, wenn man am Kochen war. Aber der Dreiunddreißigjährige nutzte den feuchten Lappen um auf der rechten Seite über seinen Hals zu wischen, wo er auch ein wenig von dem Mehlstaub abbekommen hatte. Wenn er hier gut vorankam konnte er es sich vielleicht sogar noch leisten einmal schnell unter Dannas Dusche zu hüpfen, bevor das Essen fertig auf dem Tisch stand. Sofern das für sie kein Problem war, natürlich.

Theo widmete sich der Pfanne und deren Inhalt, während Danna die Pommes im Ofen kontrollierte. Was allerdings gar nicht so einfach war, wenn man aus dem Augenwinkel durchaus ablenkungswürdige Bilder wahrnehmen konnte. Und die junge Sängerin an sich in diesem schulterfreien roten Kleid war definitiv eine Ablenkung. Er kam nicht umhin ihren hübschen Nacken einen Moment zu mustern. Als sie sich dann zu ihm umdrehte und mit einem „Übrigens“ wieder in ihr Gespräch einstieg, wanderten seine Augen sofort von ihrer Nacken-Schulter-Partie hinauf zu ihrem Gesicht. Der leichte Ansatz eines ertappten Lächelns lag dabei auf seinen eigenen Lippen. Er lauschte ihre aufmerksam, als sie erzählte ein Harry Potter Fan zu sein und das Lächeln auf seinen Lippen verstärkte sich. Sie sah wirklich unglaublich süß aus, insbesondere wenn ihre Augen auch noch funkelten, weil sie von etwas sprach, was ihr wichtig war.


„Ein Potterhead, so so. Muss ich irgendwo hier mit einem lebensgroßen Pappaufsteller oder einem Starschnitt an der Wand rechnen?“, fragte er neckisch nach.
„Ich glaube ich habe ein paar der Filme gesehen, aber ich muss gestehen, vermutlich nicht alle. Und ich habe die Bücher nicht gelesen, mit Ausnahme des dritten Bandes. Wobei ‚lesen‘ auch der falsche Ausdruck ist, meine Schwester hat mir den Großteil des Buches vorgelesen. Sie fällt auch in die Kategorie Potterhead.“

Theo schmunzelte leicht bei dem Gedanken an seine Schwester. Er selbst war buchtechnisch damals als Jugendlicher mehr im SciFi Bereich unterwegs gewesen, aber seine Schwester wurde von der Potterwelle voll erwischt.

„Mein Lieblingsfilm… puh, keine leichte Entscheidung… Gran Torino, fällt mir da ein. Sagt dir der was? Ist ein Film von und mit Clint Eastwood, einem dieser alten Westernhelden.“

Der Schauspieler sah Danna neugierig an. Er hatte den Altersunterschied, der zwischen ihnen lag, weiß Gott nicht vergessen. Er hatte daher absolut keine Ahnung, ob sie mit einem alten Westernheld wie Clint Eastwood überhaupt etwas anfangen konnte. Aber er war neugierig darauf herauszufinden, welche Unterschiede es bei ihnen gab. Diese mussten ja nicht grundsätzlich etwas schlechtes sein.


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